Kennen Sie das? Sie sind unterwegs und auf einmal meldet sich ein kleines Hungergefühl? Doch was tun? Denn das nächste große Gericht ist nicht allzu weit entfernt, Sie würden aber bis dahin noch hungriger werden. Da ist eine kleine Zwischenmahlzeit perfekt, um so einen Moment zu überbrücken. Welche Vor- und Nachteile dieses Naschen unterwegs haben kann und wie Sie diese Snacks selber machen, verraten wir Ihnen hier. Lesen Sie jetzt weiter!

Vor- und Nachteile von der kleinen Zwischenmahlzeit

Bevor wir Ihnen erklären, wie Sie Snacks selber machen können, möchten wir Ihnen erst einmal eine allgemeine Einführung in die Thematik geben. Denn hier unterscheiden sich die Meinungen durchaus, ob viele Zwischenmahlzeiten so förderlich für unsere Gesundheit sind. Deshalb haben wir die verschiedenen Vor- und Nachteile für Sie zusammengefasst.

Beginnen wir mit den Pluspunkten. Gerade, wenn Sie Sport machen, ist ein Snack eine gute Möglichkeit, um die verlorenen Nährstoffe wieder aufzunehmen. In unserem Beitrag erklären wir Ihnen, wie Sie solche Proteinriegel selber machen. Hinzu kommt, dass diese Zwischenmahlzeiten den Heißhunger bzw. das Hungergefühl zügeln können – gesetzt dem Falle, dass sie proteinreich sind und arm an Fetten und Kohlenhydraten. So nehmen Sie idealerweise beim eigentlichen Essen nicht mehr zu viel zu sich nehmen. Noch dazu kann durch solche kleinen Stärkungen Ihre Lebensmittelauswahl abwechslungsreicher werden.

Kommen wir nun zu den Nachteilen. Denn gerade, wenn Sie Schokolade, Chips und Co. regelmäßig als Snack essen, kann eine solche Ernährungsweise nicht nur zur Gewichtszunahme führen, sondern auch Krankheiten wie Diabetes, Apositas oder Bluthochdruck begünstigen. Wie so oft, wenn es ums Essen geht, kommt es also auf das Maß und die Qualität Ihrer Zwischenmahlzeit an. Doch dazu erklären wir Ihnen im Folgenden noch einiges mehr.

Darauf sollten Sie beim Snacken achten

Wenn wir davon sprechen, dass es auf das Maß ankommt, können wir Ihnen ganz konkrete Zahlen nennen: Damit es auch bei einer Zwischenmahlzeit bleibt, sollte ein Snack nicht über 200 Kilokalorien aufweisen, wenn Sie sich generell nicht häufig bewegen und somit nicht viele Energie verbrennen. Über den ganzen Tag verteilt, sind 300 kcal die Obergrenze, damit Ihr Körper auch davon profitiert und Sie ein wirkliches Hungergefühl nicht verlieren.

Fragen Sie sich jetzt, wann der beste Zeitpunkt für eine kleine Stärkung ist? Das kommt tatsächlich darauf an, ob Sie beispielsweise täglich Sport treiben oder einen Beruf ausüben, der körperlich sehr fordernd ist. Hier sind zwei bis drei kleine Imbisse in Ordnung. Sollten Sie jedoch aktuell mit Ihrem Gewicht unzufrieden sein, dann empfehlen wir Ihnen, eher seltener zu einer kulinarischen Kleinigkeit zu greifen. Wenn Sie sich das Snacken jedoch noch nicht abgewöhnen wollen, raten wir Ihnen dazu, dies in der ersten Tageshälfte zu tun. Denn hier ist bei der Mehrheit der Menschen der Insulinspiegel höher als abends, sodass der Körper Zucker besser verarbeiten kann.

Doch nicht nur die Zeit spielt eine wichtige Rolle, sondern auch die Zutaten. Wenn Sie Ihre Snacks selber machen, bestimmen Sie selbst, was drinsteckt. Und durch diese Vorbereitung kommen Sie beispielsweise auf Reisen und Co. nicht in die Verlegenheit, noch schnell etwas vom Bäcker oder am Kiosk zu besorgen. Sorgen Sie mit den folgenden Snacks für Abwechslung und ergänzen Sie Ihre Ernährung – aber vergessen Sie zwischendurch auch Früchte und Gemüse nicht. Diese enthalten besonders viel Wasser und sättigen dadurch gut, ohne den Körper mit zu viel Kalorien zu füllen.

Herzhafte Snacks selber machen

Ganz generell kann man wahrscheinlich die Menschen so einteilen, ob sie lieber süße oder herzhafte Speisen zu sich nehmen. Damit hier alle auf Ihre Kosten kommen, stellen wir Ihnen Optionen für beides vor. Beginnen wir mit dem Herzhaften. Diese schmecken in Maßen sowohl unterwegs oder auch zu Hause zu einem guten Film besonders gut.

Brot-Chips

Bei Ihnen liegt gerade ein altes Brot oder Baguette in der Küche, das schon zu hart ist, um es mit Aufstrich zu genießen? Dann schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe – indem Sie die Reste verwerten und knusprige Brot-Chips zaubern. Dafür benötigen Sie zusätzlich nur noch Olivenöl, Knoblauch, Petersilie und Salz. Sie sehen: Hier kommen Sie mit wenigen Zutaten schnell zu einem leckeren Ergebnis.

Heizen Sie Ihren Ofen auf 200 Grad Celsius vor und schneiden Sie das Brot in feine Scheiben. Legen Sie diese dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech so, dass sich die Stücke nicht überlappen. Nun geht es an den Geschmack: Mischen Sie in einer kleinen Schüssel einen Esslöffel Olivenöl mit so viel Knoblauch wie Sie möchten, ¼ Teelöffel Salz und 1 Teelöffel gehackte Petersilie. Streichen Sie diese Mixtur auf das Brot und lassen Sie es zwischen 10 und 15 Minuten im Ofen, bis alles gold-braun und knusprig ist. Zusammen mit Guacamole oder Hummus schmeckt das Ganze noch besser.

Pizzastangen

Sie lieben das italienische Nationalgericht, möchten aber daraus einen Snack selber machen? Dann werden Ihnen die folgenden Pizzastangen besonders gut schmecken. Wir verraten, wie es geht:

Sie benötigen:

  • 2 fertige Pizzateige
  • Pizzasauce
  • ein Topping Ihrer Wahl
  • 250 g Mozzarella
  • 120 g geriebenen Parmesan
  • Italienische Kräuter

So geht’s:

  1. Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad Celsius vor.
  2. Rollen Sie die Pizzateige aus und streichen Sie einen leicht mit der Pizzasauce ein. Benutzen Sie nicht zu viel, da sie sonst an alles Enden herausquellen wird.
  3. Streuen Sie nun den Mozzarella über die Sauce und legen Sie Ihr Topping darauf.
  4. Jetzt kommt der zweite Teig zum Einsatz: Legen Sie ihn über den belegten und pressen Sie alles leicht an.
  5. Schneiden Sie alles in zwei Zentimeter breite Streifen und drehen Sie diese vorsichtig ein.
  6. Legen Sie die Teigstangen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und streuen Sie den Parmesan und die italienischen Kräuter darüber.
  7. Nach 15 bis 20 Minuten im Ofen sollten die Pizzastangen fertig sein.

Kombinieren Sie diese selbstgemachten Snacks mit etwas Pizzasauce oder Käsedip, um eine perfekte Leckerei für den nächsten Filmeabend zu zaubern. Probieren Sie es aus!

Gebackene Kichererbsen

Kichererbsen haben eine Menge Vorteile. Durch die Menge an Ballaststoffen unterstützen sie nicht nur die Verdauung, sondern halten besonders lange satt. Noch dazu sind diese kleinen Leckerbissen kalorienarm. Bei 100 g gekochten Kichererbsen kommen nur 13 kcal auf Sie zu und sogar nur 3 g Fett.

Sie möchten Kichererbsen auf eine neue Art und Weise kennenlernen? Dann haben wir hier das passende Rezept für Sie. Sie benötigen hier 2 Dosen Kichererbsen, die Sie abgegossen und gewaschen haben, 2 TL Olivenöl, 3 TL getrockneter Dill, jeweils 2 TL Knoblauch- und Zwiebelpulver, 2 TL getrocknete Petersilie sowie 2 TL getrockneter Thymian und abschließend Salz.

Beginnen Sie damit, die Kichererbsen mit einem Papiertuch zu trocknen und lassen Sie sie noch ein wenig liegen. Es gilt: Je weniger Flüssigkeit, desto knuspriger werden sie. Heizen Sie den Ofen auf 220 Grad Celsius vor. Mischen Sie nun das Öl mit den Gewürzen in einer Schüssel und wenden Sie die Kichererbsen darin. Auf einem Blech, worauf Sie zuvor Backpapier gelegt haben, kommen sie jetzt für 40 bis 45 Minuten in den Ofen. Holen Sie das Blech nach der Hälfte heraus und rütteln Sie ein wenig daran, damit es gewendet wird. Nach dem Abkühlen ist es ein leckerer Snack oder auch eine fabelhafte Zutat für einen Salat.

Süße Snacks selber machen

Gerade am Nachmittag zu einer heißen Tasse Tee oder Kaffee schmecken süße Snacks besonders gut. Aber auch am Abend machen sich manche Leckermäuler auf die Suche nach einer solchen Kleinigkeit. Damit Sie Inspirationen für das nächste Mal haben, stellen wir Ihnen gleich mehrere Rezepte vor. Beginnen wir mit einer Mischung aus salzig und süß.

Schokoladige Brezeln

Alles was Sie für dieses Rezept haben Sie vielleicht schon zu Hause. Andernfalls müssen Sie nur vier Zutaten besorgen. Das sind in diesem Fall: 220 g kleine, gesalzene Brezeln, 110 g Butter, 100 g brauner Zucker und 100 g Schokoladentropfen. Und schon kann es losgehen: Heizen Sie den Ofen auf 160 Grad Celsius vor und legen Sie ein Blech mit Aluminiumfolie aus. Nun können die Brezeln darauf gelegt werden.

Schmelzen Sie die Butter in einem kleinen Topf und geben Sie den Zucker hinzu. Lassen Sie alles für 3 Minuten aufkochen und rühren Sie dabei stetig. Die blubbernde Karamellmasse kann jetzt über die Brezeln gegeben werden. Backen Sie alles für 8 bis 10 Minuten und streuen Sie jetzt die Schokoladentropfen darauf. Das Ganze jetzt noch einmal für 1 bis 2 Minuten in den Ofen, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Verwenden Sie einen Löffel, um die Schokolade gleichmäßig zu verteilen. Jetzt kommt das Ganze für zirka 30 Minuten in das Gefrierfach. Mit einem Messer können Sie abschließend kleiner Stücke daraus schneiden. Damit alles für ungefähr eine Woche hält, empfehlen wir eine luftdichtverschließbare Dose.

Tassenkuchen

Sie haben Appetit auf Kuchen, wollen aber nicht gleich ein ganzes Blech füllen? Dann haben wir gute Neuigkeiten. Denn wenn Sie den folgenden Snack selber machen, müssen Sie weder auf den Geschmack verzichten, noch bleiben Reste übrig.

Die Zutaten:

  • 33 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Backkakao
  • ⅛ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Milch
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Wasser
  • ¼ TL Vanilleextrakt

Das Rezept:

  1. Mischen Sie das Mehl, den Zucker, den Backkakao, das Backpulver und das Salz in einer großen Tasse, die für die Mikrowelle geeignet ist.
  2. Mixen Sie nun die Milch, das Öl, das Wasser sowie den Vanilleextrakt dazu und verrühren Sie alles gründlich.
  3. Stellen Sie es in die Mikrowelle für 1 Minuten und 45 Sekunden auf höchster Stufe, bis die Mitte des Kuchens gar ist.

Fruchtige Leckerbissen

Abschließend möchten wir Ihnen ein Rezept vorstellen, das fruchtig ist. Wenn Sie also einen Snack selber machen möchten, der einerseits vegan ist und noch dazu gerade im Sommer unglaublich lecker ist, dann probieren Sie den Folgenden aus:

Sie benötigen:

Für die Orangen-Bissen:

  • 240 ml Orangensaft
  • 1-2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 ½ TL Agar-Agar

Für die Beeren-Happen:

  • 240 ml Beerensaft
  • 85 g Beerenmarmelade
  • 1 ½ TL Agar Agar

Los geht’s:

  1. Geben Sie in einen Topf den Orangensaft, Ahornsirup oder Agavendicksaft und das Agar-Agar. Stellen Sie es für 5 Minuten zur Seite, da der Gelatineersatz erst beim Abkühlen langsam fest wird.
  2. Lassen Sie es anschließend für 2 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln und rühren Sie dabei ständig. Füllen Sie die Mischung nun beispielsweise in eine Eiswürfelform aus Silikon.
  3. Jetzt geht es an die Beerensnacks: Mixen Sie den Beerensaft, die Marmelade sowie das Agar-Agar bis keine Stückchen mehr übrig sind.
  4. Lassen Sie auch diese Mixtur für 5 Minuten stehen.
  5. Jetzt ebenso zum Köcheln bringen und für 2 Minuten auf der mittleren Hitze erwärmen und ständig dabei umrühren. Anschließend für 5 Minuten stehen lassen. Nun kann auch diese Flüssigkeit in eine Eiswürfelform.
  6. Stellen Sie die Formen mindestens 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank.

Wenn alles fest ist, können Sie die fruchtigen Leckerbissen gleich genießen und den Rest im Kühlschrank aufbewahren. Sie sehen: Snacks selber machen ist gar nicht schwer und auf Sie wartet eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Worauf warten Sie also noch?

Weiterführende Links:
www.vital.de/…/snacks-sind-zwischenmahlzeiten-gesund-oder-ungesund-4403.html
www.eatsmarter.de/…/snacken-gut-oder-schlecht
www.fitforfun.de/…/6-fehler-die-du-beim-snacken-vermeiden-solltest-316257.html
www.fitforfun.de/…/abnehmen-regeln-fuer-das-gesunde-snacken-319343.html
www.womenshealth.de/…/so-nimmst-du-mit-snacks-ab/
www.elephantasticvegan.com/crispy-bread-chips-with-garlic-and-herbs/
www.wearychef.com/…/twisted-pizza-breadsticks/
www.runninginaskirt.com/crispy-ranch-chickpeas-recipe-healthy/
www.onelittleproject.com/chocolate-caramel-pretzel-bars/
www.allrecipes.com/…/microwave-chocolate-mug-cake/
www.feastingonfruit.com/homemade-vegan-fruit-snacks/